Trauer um Manfred Fischer

Manfred Fischer 2014Manfred Fischer, langjähriger Freund und Mitstreiter des Euromarsch-Netzwerks, ist am 22. August 2016 infolge einer Herzkrankheit gestorben. Manfred wurde am 24. Juli 1939 in Daugavpils in Lettland mit deutscher Staatsbürgerschaft geboren. Von 1948 bis 1964 lebte er in Beirut, wo er ein italienisches Gymnasium besuchte, das Abitur machte und anschließend ein Studium der Kernphysik begann. Nach Aufenthalten in Frankreich und Deutschland setzte er dieses Studium 1977 in Lyon fort.

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Alter Summit Konferenz im Herbst 2016

Soziale & Arbeitsrechte in Zeiten von "Sparmaßnahmen" und Deregulierung:
Stärken und Kämpfe in Europa - Brüssel 25.&26. November

Während der zwei Tage des Plenums und der Workshops, am 25. und 26. November in Brüssel, diskutieren wir die Dringlichkeit eines ökologischen Wandels, die Digitalisierung und Internationalisierung von Produktionsprozessen, die politischen und sozialen Auswirkungen der Migration und die Notwendigkeit der Verteidigung sozialer und öffentlicher Dienstleistungen. Wir führen einen Meinungsaustausch über unsere Kämpfe und Praktiken in Europa und suchen gemeinsame Achsen für Aktionen. Wir werden auch erörtern, wie wir die EU-Politik und deren Institutionen mit unseren nationalen und lokalen Perspektiven konfrontieren.

Anmeldung zur Konferenz: http://www.altersummit.eu/accueil/article/conference-social-labour-rights-in?lang=de

Artikel in englisch: http://www.altersummit.eu/accueil/article/a-conference-on-social-and-labour

 

40 Jahre Bijstandsbond

Der Bijstandsbond in Amsterdam feierte am 20. Mai 2016 sein 40-jähriges Bestehen im Nelson-Mandela-Zentrum. Euromarsch war mit Aktiven aus Frankreich und Deutschland dabei.

„Am 28. Juni 2016 steht ganz Europa hinter Frankreich!“

Rote-Karte-Aktion in Berlin

Entsprechend dem Aufruf von Alter Summit fand am Dienstag, den 28. Juni in Berlin auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor, gegenüber der Französischen Botschaft eine Protestaktion unter der Parole

Rote Karte für das „Loi Travail“

statt.

Die Vorbereitung und Durchführung der Aktion erfolgte durch Mitglieder von „euromarsch“ (Europäische Märsche gegen Erwerbslosigkeit, ungeschützte Beschäftigung und Ausgrenzung) und dem AKI (Arbeitskreis Internationalismus) der IGM Berlin.

Die Teilnehmer wurden über die Ereignisse in Frankreich teilweise sogar durch Teilnehmer an Demonstrationen in Frankreich sozusagen aus erster Hand informiert.

Die Teilnehmer hatten dann die Möglichkeit auf einer roten Karte ihre Solidarität zu bekunden.

Die Aufschrift auf der Vorderseite der roten Karte lautete: Rote Karte für das „Loi Travail“ .

Auf der Rückseite konnte folgender Text unterzeichnet werden:

„An die französische Regierung:

Sie erhalten von mir eine Rote Karte. Denn: Ich habe kein Verständnis dafür, dass die französische Regierung gegen den Willen der Bevölkerung ein Arbeitsgesetz verabschieden will, das Lohnabhängige benachteiligt und ihre Gewerkschaften schwächt.
Völlig unakzeptabel ist für mich auch, dass für die Durchsetzung dieses Gesetzes das Demonstrationsrecht angegriffen wird.
Ich solidarisiere mich mit den Protestaktionen unserer französischen Kolleginnen und Kollegen.
(Vorname, Name Unterschrift)

Der Stapel, der unterzeichneten Karten wurde anschließend der Französischen Botschaft übergeben.

Norbert Cultus, Berlin

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